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20 Tipps für mehr Abkühlung im Sommer

August 6, 2019

Die Sonne scheint vom wolkenlosen Himmel, überall leuchtet sattes Grün, die Luft beginnt zu flirren. Was haben wir uns auf den Sommer gefreut – jetzt ist er da. Und mit ihm leider auch die Hitze. So schön die Sonne ist, bei Temperaturen jenseits der 30 Grad sehnen wir uns nach ein bisschen Abkühlung. Doch was tut man am besten gegen die Hitze? Damit Sie den Sommer entspannt genießen können und für mehr Abkühlung im Sommer sorgen, kommt hier die Hitliste der besten Tipps gegen Hitze.

1. Lieber lauwarm duschen

Auch wenn so eine eiskalte Dusche bei drückend heißen Temperaturen verlockend klingt, kühlt sie doch nur kurzfristig. Denn das kalte Wasser regt die Durchblutung an und signalisiert dem Körper: Einmal aufheizen bitte! Deshalb lieber eine lauwarme Dusche zur Abkühlung nehmen. Das ist fast genauso angenehm und kühlt dauerhaft runter. Gönnen Sie sich zusätzlich ein erfrischendes Duschgel z. B. mit Minze.

2. Öfter mal abtauchen

Im Sommer können Sie für Ihren Körper nichts Besseres tun, als öfter mal abzutauchen. Zum einen kräftigt Schwimmen den Kreislauf, verhindert so unangenehmen Schwindel und hilft gegen Hitze. Außerdem stärkt es die Muskulatur und den Rücken und strafft so auch Arme, Beine, Bauch und Po, ohne dabei die Gelenke zu belasten oder übermäßig anzustrengen. Schon dreimal die Woche eine halbe Stunde reicht vollkommen aus, um fit zu werden. Also nichts wie rein ins kühle Nass …

3. Von innen kühlen

Trinken, trinken, trinken lautet im Sommer die Devise. Durch Schwitzen und Verdunstung verliert unser Körper bis zu 1,5 Liter Flüssigkeit am Tag. Deshalb sollte man möglichst 2 Liter trinken. Ob Wasser oder ungesüßter Kräutertee ist egal. Hauptsache ohne Zucker und keinen Kaffee. Tipp: Trinken Sie auch im Sommer Getränke nicht zu kalt. Sonst versucht der Körper den Wärmeverlust auszugleichen und heizt noch mal richtig auf.

4. Ausgewogen frühstücken

Das Frühstück ist die wichtigste Sommermahlzeit. Zum einen ist es morgens noch nicht so heiß und die Verdauung noch aktiver. Wenn man zu Schwindel neigt, wird einem nicht so schnell schwindelig von der Hitze, wenn man etwas im Magen hat. Am besten geeignet sind frische, leichte Dinge wie Obst, Quark, Gemüse, Frischkäse, Vollkornbrot. Die belasten nicht und machen trotzdem satt.

5. Ein Fußbad wirkt Wunder

Keine Zeit zum Baden oder für eine erfrischende Dusche? Dann verwöhnen Sie doch Ihre Füße mal mit einem kühlen Fußbad. Geben Sie in eine große Schüssel mit kühlem Wasser etwas Rosmarin- und Minzöl und tauchen die Füße für etwa 15 Minuten ein. In dieser Zeit können Sie entspannen oder Papierkram erledigen. Und nebenbei wird der ganze Körper abgekühlt.

6. Lassen Sie es ruhig angehen

Der beste Tipp gegen Hitze und Schweißausbrüche? Vertreiben Sie die Hektik aus Ihrem Alltag. Das heißt nicht, dass Sie den ganzen Tag nur in der Hängematte liegen müssen. Einfach einen Gang runterschalten. Immer nur eine Sache gleichzeitig erledigen, sich immer wieder kleine Ruhepausen gönnen, in denen Körper und Geist abschalten können. Sie werden sehen: Am Ende des Tages haben Sie genauso viel geschafft. Nur eben entspannter!

7. Zwischendurch ein Frische-Kick

Ob am Strand oder in der Stadt – wenn die Sonne vom Himmel brutzelt, ist jede Abkühlung im Sommer willkommen. Ideal dafür sind sogenannte Thermalwasser-Sprays. Sie sorgen nicht nur für den nötigen Frische-Kick, sondern geben auch der Haut Feuchtigkeit zurück. So wirken Sie selbst bei 30 Grad im Schatten den ganzen Tag frisch und erholt. Weiterer Trick: Kühles Wasser in eine Sprühflasche füllen und ab und zu das Gesicht oder die Kleidung damit benetzen – so ist im Nu für Abkühlung gesorgt.

8. Kleine Massagen entspannen

Wie wäre es, wenn man die Hitze einfach wegdrückt? Geht nicht, glauben Sie? Geht doch! Zum Beispiel mit einer sanften Handmassage. Fahren Sie mit leichtem Druck mit dem Daumen über die Handfläche der anderen Hand und schließen Sie dabei am besten die Augen. Das reduziert Stress. Und je entspannter unser Körper ist, umso weniger Wärme produziert er – wir schwitzen weniger.

9. Wassergymnastik hält in Form

Keine Lust auf Joggen oder Fitnessstudio bei schweißtreibenden Temperaturen? Dann versuchen Sie es doch mal mit Wassergymnastik. Im kühlen Nass gerät man beim Trainieren nicht so schnell ins Schwitzen und Spaß macht es auch noch.

10. Kneippen Sie sich frisch

Schon Sebastian Kneipp wusste: Kaltes Wasser sorgt nicht nur für Abkühlung, sondern ist auch noch gut für die Gesundheit. So wirken Gesichtsgüsse lindernd bei Kopfschmerzen, müden Augen und Abgeschlagenheit. Kniegüsse helfen bei Venenschwäche und beugen schweren Beinen vor. Dank ihrer belebenden Wirkung gelten Armgüsse auch als „Kaffee des Kneippianers“. Perfekt, wenn am Nachmittag die Hitze alle Energie raubt.

11. Clever essen, weniger schwitzen

Während einem stark gewürzte oder scharfe Speisen schnell die Schweißperlen auf die Stirn treiben, gibt es auch Lebensmittel, die für Abkühlung sorgen. Zu diesen Produkten zählen verschiedene Gemüsearten (Salat, Paprika, Tomaten), einige Obstsorten (z. B. Melonen, Ananas), aber auch Milchprodukte und bestimmte Kräuter, wie beispielsweise Basilikum oder Kresse. Auch Tees aus Pfefferminze, Melisse oder Salbei wirken einem Hitzestau im Körper entgegen. So lässt sich mit einer gesunden Ernährung und leichter Kost die Hitze ertragen.

12. Gut schlafen trotz Hitze

Wenn es nachts nicht mehr richtig abkühlt, raubt uns die Hitze oft den Schlaf. Tauschen Sie die Bettdecke gegen ein dünnes Laken. Aber nicht nackt schlafen: Wenn Sie im Schlaf schwitzen, drohen Erkältungen. Tipp: Eine Wärmflasche kann auch zur Kühlflasche werden. Mit Wasser gefüllt tagsüber in den Kühlschrank (nicht Eisfach!) legen und mit ins Bett nehmen. Müde macht ein kühler Bananen-Milchshake – beide Lebensmittel enthalten beruhigendes Tryptophan. Sanft helfen können auch homöopathische Arzneimittel, die den Schlaf unterstützen. Ihr Apotheker berät Sie. Im Beitrag „Tipps für einen gesunden Schlaf“ finden Sie weitere hilfreiche Vorschläge.

13. Hilfe für schwere Beine

Nach einem langen Sommertag ist es erholsam, die Beine hochzulegen. Dadurch wird der Rückfluss des Blutes in Richtung Herz unterstützt, wodurch die Venen entlastet werden. Bei Schwellungen in den Beinen helfen kühlende Venen-Gels oder Umschläge. Schachtelhalmtee unterstützt zudem innerlich beim Entwässern. Wichtig: An heißen Tagen besser auf zu hohe Schuhe verzichten und leichtes, durchlüftetes Schuhwerk bevorzugen.

14. Nachts auf, tagsüber zu

Um die Sommerhitze so gut wie möglich aus den eigenen vier Wänden fernzuhalten, gleich morgens nach dem Aufstehen lüften, dann bis zum Abend alle Fenster geschlossen halten und am besten auch die Rollläden runterlassen. Sobald die Sonne untergegangen ist, dann wieder alles aufreißen. Dadurch bleibt die warme Luft des Tages draußen und die kühle Abendluft senkt die Temperaturen in der Wohnung.

15. Wärmequellen verbannen

Fernseher, Glühbirnen, Computer – alle elektrischen Geräte geben Wärme ab und heizen die eigenen vier Wände zusätzlich auf. Überlegen Sie genau, was davon Sie im Sommer eventuell nicht brauchen oder ausschalten können. Die größte Hitzeschleuder ist übrigens der Wäschetrockner. Also die Wäsche lieber raus auf die Leine hängen (nicht nur im Sommer!).

16. Heute bleibt die Küche kalt

Einmal den Herd anmachen heizt die Wohnung schnell um zwei bis drei Grad auf. Und: schweres Essen belastet den Körper zusätzlich. Lieber einen leichten Sommersalat genießen oder von einer kalten Gurkensuppe erfrischen lassen. Und noch ein Tipp für Freunde des Deftigen: Falls es trotz Hitze etwas Warmes sein soll, schmeißen Sie doch den Grill an.

17. Klimaanlage selbst gemacht

Kühlt es auch nachts nicht mehr richtig ab, hängen Sie einfach ein nasses Bettlaken ins offene Fenster. Das geht am besten mit selbstklebenden Haken, die sich nach dem Sommer ohne Rückstände wieder vom Rahmen lösen lassen. Durch die Verdunstung wird die hereinströmende Luft gekühlt. Extra-Tipp: Stellen Sie einen Ventilator vors Fenster. So wird aktiv frische Luft ins Zimmer gesaugt und der Kühlungseffekt verstärkt.

18. Minze auf die Schläfen

In der Apotheke gibt es praktische Roller mit Minzöl. Damit können Sie regelmäßig die Schläfen einreiben. Das verhindert nicht nur lästige Hitzekopfschmerzen, es hat auch noch einen angenehm kühlenden Effekt. So bewahren Sie auch in der größten Hitze einen kühlen Kopf.

19. Antitranspirant statt Deo

Leidet man unter besonders starker Achselnässe, sind sogenannte „Antitranspirante“ wirksamer als normale Deodorants. Auch die gibt es übrigens schon ohne Aluminium. Neigt man hingegen zu feuchten Händen oder Füßen helfen Bäder mit Eichenrindentee. Regelmäßig angewendet reduzieren die darin enthaltenen Gerbstoffe die Beschwerden.

20. Die richtige Kleidung macht’s

Natürlich und hell lautet die Devise, wenn es um die richtige Kleidung für heiße Sommertage geht. Ideal sind Leinen-, Baumwoll- und Seidenstoffe. Sie sollten möglichst hell sein, damit Sie viel Wärmestrahlung ablenken, statt sie zu absorbieren.

 

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