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Frühling in Sicht – Tipps für einen guten Start

Februar 27, 2019

Die merkbar längeren Tage und dicker werdenden Knospen lassen es erahnen: der Frühling kommt. In den Zeitschriften überschlagen sich die Tipps für Energie-, Entgiftungs-, Fasten- und Fitnesskuren. Wir haben hier einmal etwas sortiert und machen ein paar Vorschläge, um fit in das Frühjahr zu kommen und Energie für den Sommer zu tanken.

Die innere Uhr ist der Taktgeber

Seit tausenden von Jahren wird der biologische Rhythmus der Lebewesen – inklusive des Menschen – in unseren Breitengraden durch die wechselnden Lichtverhältnisse der verschiedenen Jahreszeiten bestimmt. Die Lichtimpulse werden von den Netzhäuten der Augen weiter geleitet an bestimmte Teils des Gehirns. Dort werden Hormone und Botenstoffe wie z.B. das Melatonin gebildet, das sowohl den Tag-Nacht- und als auch den jahreszeitlichen Rhythmus steuert. Lichtmangel im Winter stimuliert die Melatonin-Produktion, die wiederum den Schlaf fördert und die Ausschüttung von Sexualhormonen bremst. Die Folge davon ist, dass wir im Winter oft müde, antriebslos und sogar in schlechter Stimmung sind. Die schlechte Stimmung wird oft leider noch von den im Winter häufigen Infekten verstärkt. Im Frühling wird alles anders: Die ersten längeren Sonnen-durchfluteten Frühlingstage geben sozusagen den Startschuss für die Umstellung dieses inneren Rhythmusgebers.

Frühling macht glücklich

Jeder kennt das, im Frühling wird die Stimmung plötzlich gut und viele Impulse für neue Aktivitäten werden wach. Die wachsende Lichtintensität hemmt die Bildung des schlaffördernden Melatonins und fördert den aktivierenden Botenstoff Serotonin sowie die Hormone Dopamin und Adrenalin. Verstärkt werden die Frühlingsgefühle auch durch äußere Faktoren wie die Wärme der Sonnenstrahlen, die Düfte der ersten Blüten und die längeren Tage. Der Frühlingsbeginn ist also ein erlebbar angenehmes Gesamtpaket. Was kann man tun, um den Start in die neue Jahreszeit optimal zu gestalten? Hier ein paar einfache Tipps für ein umsetzbares Frühlingspaket

1. Leicht essen: Jetzt ist Zeit für eine kleine Umstellung der Ernährung. Es bietet sich z.B. an, so oft wie möglich den Fleischanteil in den Mahlzeiten durch Gemüse zu ersetzen. Und so oft wie möglich einen kalorienreichen Nachtisch durch frisches Obst. Wenn man das gut verträgt sollte man es möglichst lange beibehalten.

2. Raus in die Natur: Auch Stubenhocker sollten die Chance nutzen, frische Luft und vor allem Sonnenlicht zu tanken. Ganz einfach ist, in der Mittagspause regelmäßig einen kleinen Spaziergang zu machen, 20 Minuten wirken Wunder. Lohnend ist auch der Versuch, so viel wie möglich zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erledigen.

3. Sport unterstützt die Gesundheit: Regelmäßiger moderater Sport hilft dem Herz-/Kreislaufsystem ebenso wie dem Stoffwechsel und dem Immunsystem. Sport schafft auch die Voraussetzung, um ausdauer- und leistungsfähig zu sein. Mit Sport kann man sich auch Speicher für Energiereserven aufbauen. Wichtig ist, sich regelmäßig zu betätigen und sich langsam auf ein optimales Pensum zu steigern. Als Sportarten kommen z.B. Schwimmen, Radfahren, Joggen oder Walken in Frage. Aber auch Spielsportarten wie Tennis, Squash, Badminton, wenn sie mit Spaß und innerhalb der eigenen Belastungsgrenzen betrieben werden. Ältere – und Menschen mit Gesundheitsproblemen sollten vorab einen Check bei Ihrem Arzt machen!

4. Entgiftung anregen: Unter dem Stichwort „Detox“ findet man heute verschiedene Wege, um im Körper angesammelte Schlacken und Giftstoffe auszuleiten. Das geht z.B. über Fasten bzw. Heilfasten oder bestimmte Ernährungskuren. Hilfreich sind beispielsweise regelmäßige Saunagänge (wenn von gesundheitlicher Seite nichts dagegen spricht) und auch homöopathische Mittel, die helfen können, die Schadstoffe zu mobilisieren und auszuschleusen. Dabei sollten täglich mindesten 2 Liter Wasser oder Kräutertee getrunken werden. Sinnvoll ist, hier mit Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker über den geeigneten Weg zu sprechen. Wer mehr über dieses Thema erfahren will, findet hier ausführliche Informationen.

5. Balsam für die Seele: Leider leiden heute viele Menschen unter der sogenannten „Winterdepression“, bekannt auch als „Novemberblues“. Symptome sind Müdigkeit, Unlust und Antriebsarmut. Das kommt dadurch zustande, da wir trotzt der inneren hormonellen Umstellung auf „Schongang“ unseren üblichen Alltag wie immer bewältigen wollen (und müssen!) und damit gegen unsere biologische Steuerung arbeiten. Wer die schlechten Gefühle noch nicht ganz los geworden ist, sollte sich jetzt mit Veranstaltungen wie Kino, Theater oder Kursen in der Volkshochschule etwas Gutes tun. Auch spezielle Tageslichtlampen können helfen. Spezieller Tipp hier: Für jeden Menschen gibt es ein individuell passendes homöopathisches Mittel, das sogenannte Konstitutionsmittel, das helfen kann, die positiven Eigenschaften und Stärken zu unterstützen und Beschwerden sanft zu regulieren. Homöopathisch arbeitenden Arzt oder Heilpraktiker fragen.

Der Frühling arbeitet für die Natur

Für viele Menschen ist der Frühling eine ganz besondere Jahreszeit, weil man das Wachsen und Werden der Pflanzen und Bäume ganz lebendig erleben kann. Bei warmen und sonnigen Tagen explodiert die Natur geradezu und jeden Tag gibt es ein neues faszinierendes Bild. Auch das frische helle Grün schafft eine ganz besondere Stimmung, die leider allzu schnell durch das sommerliche Dunkelgrün verloren geht. Auch Heilpflanzen machen diese Metamorphose durch, wie z.B. auf der Plantage des Homöopathika-Herstellers DHU in der Rheinebene bei Staffort (20 km nördlich von Karlsruhe) zu erleben ist.

Über 600 verschiedene Heilpflanzen, die in den Arzneimitteln der DHU zum Einsatz kommen, wachsen und gedeihen auf den 12 Hektar der Anlage mit dem Namen „Terra Medica“, also „Erde, auf der Medizin wächst“. Damit ist die Anlage die größte ihrer Art in Europa. Die ersten Ernten finden dort bereits im April statt, das sind Gänseblümchen und Löwenzahn. Beides Pflanzen, die man in dieser Zeit auch üppig in der freien Natur finden kann. Auf Terra Medica wachsen sie unter ökologischen Bedingungen frei von jedweden chemischen Stoffen bzw. Behandlungen. Das ist wichtig, da die pflanzlichen Ausgangsstoffe für die Arzneimittelherstellung von höchster Qualität sein müssen und auch entsprechend strenge Kontrollen durchlaufen.

Auch auf Terra Medica werden die Pflanzen übrigens auf die neue Jahreszeit vorbereitet. Ähnlich, wie wir uns mit kalten Duschen oder Saunagängen gegen Infekte abhärten, werden auch die noch kleinen Pflänzchen gestärkt. Nach der Anzucht der Samen im warmen Treibhaus und vor der Aussaat auf dem freien Feld kommen die Pflanzen noch in den Töpfen in ein „Abhärtungshaus“. Das sieht zwar ebenso wie ein Treibhaus aus, hat aber Wände aus durchlässigem Netzgewebe. So sind die jungen Pflanzen grob geschützt und dennoch dem Wind ausgesetzt. Durch diese sanfte Schockbehandlung werden die Heilpflanzen so gekräftigt, dass sie auf dem freien Feld gesund gedeihen können! Das funktioniert bei Mensch und Pflanzen offenbar gleich gut! Mehr zu Terra Medica gibt es unter: https://www.terramedica.de/

 

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