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Leistungssport und Homöopathie

Januar 1, 2017

Leistungssportler sind von ihrem gesunden Körper abhängig. Profis leben sogar von ihm. Kein Wunder also, dass die Medizin sich hier besonders beweisen muss. Vorbeugend und therapeutisch. Vor dem Hintergrund der guten Verträglichkeit und Doping-Sicherheit bei den allermeisten Mitteln haben homöopathische Arzneimittel im Leistungssport seit Jahren einen hohen Stellenwert.

 

Homöopathie im Fußball zu Hause

Spektakulär anzusehen sind Unfälle, die Sportprofis im Wettkampf und leider oft auch im Training erleiden. Jeder kennt die Szenen von den Übertragungen der Fußball-Bundesliga. Hier können neben dem bekannten Erste-Hilfe Standard wie Kühlen, Hochlagern, Bandagieren und Ruhigstellen zusätzlich homöopathische Arzneimittel helfen. Eine Umfrage unter Sportärzten der 1. und 2. Fußball-Bundesliga hat gezeigt, dass homöopathische Arzneimittel meist zum normalen therapeutischen Repertoire gehören. Auch der Facharzt für Allgemeinmedizin/Sportmedizin/Manuelle Therapie, Dr. Klaus Gerlach, hat in seiner Zeit als Mannschaftsarzt von Mainz 05 homöopathische Arzneimittel mit Erfolg eingesetzt. Und tut das in seiner Praxis heute noch!

Achtung: vulnerable Phase

Weniger spektakulär, aber viel häufiger und nicht weniger folgenreich sind Infekte. Wenn nach monatelanger Anstrengung und unermüdlichem Training ein akuter Infekt mit Fieber die Teilnahme am internationalen Wettkampf verhindert, ist das bitter. Sportärzte setzen homöopathische Mittel deshalb auch ein, um das Immunsystem gezielt zu unterstützen und den Ausfall zu verhindern. Besonders nach hartem Training oder Wettkampf spielt das eine Rolle. Denn die große Anstrengung vermindert die Abwehrbereitschaft für mindestens 2 folgende Tage drastisch, was sogar im Blutbild sichtbar ist. In dieser “vulnerablen” Phase sind Sportler besonders anfällig für virale Infekte. Homöopathika können helfen, das besser zu überstehen.

Heuschnupfen als Outdoor-Killer

Die Statistiken sprechen eine eindeutige Sprache. In den letzten 30 Jahren haben sich allergische Erkrankungen wie Heuschnupfen in der Bevölkerung mehr als verdoppelt. Das macht natürlich auch vor den Leistungs- und Freizeitsportlern in der freien Natur nicht halt. Homöopathische Arzneimittel helfen zum einen gegen die Symptome wie Nasenlaufen oder Augentränen. Zum anderen regulieren sie das Immunsystem, so dass länger anhaltende Hilfe erwartet werden kann. Erfahrene Therapeuten empfehlen, die Mittel bereits zwei Wochen vor Saisonbeginn zu nehmen. Besonders wertvoll für Sportler ist, dass homöopathische Arzneimittel im Unterschied zu etlichen chemischen Mitteln kein Potenzial haben, müde zu machen oder die Leistungsfähigkeit zu beeinflussen.

Dauerlauf macht Durchfall

50 Prozent der Ausdauersportler wie Langläufer sind von einer sehr lästigen Symptomatik betroffen: Magen-Darm-Probleme. Das reicht von Sodbrennen über Stuhldrang bis hin zu Durchfall. Bei Spitzenläufern schnellt der Prozentsatz noch einmal hoch auf 70%. Grund sind Stress, Verminderung der Darmdurchblutung (Blut geht in die Muskulatur) und die oft heftige Erschütterung des Magen-Darm-Traktes während des Laufes. Auch hier können homöopathische Arzneimittel helfen. Sie haben neben der Wirkung auf die Symptome auch eine regulierende, also den Darm beruhigende Funktion.

Leistungssport in der Freizeit

Viele Freizeitsportler kennen das: Der Ehrgeiz ist oft mächtiger als die Kondition. Aus dem Ausgleichssport wird unversehens Leistungssport ohne ausreichendes Training. Beispiel Tennis. Am Ende des Matches nehmen Konzentration und Kraftreserven deutlich ab. Es passieren Fehler, die leider auch zu Verletzungen führen. Sehnenverletzungen (Tennisarm), Schulterprobleme, Prellungen und sogar Stürze kommen dann häufig vor. Hier empfiehlt sich eine homöopathische Notfallapotheke, die folgende Mittel enthalten sollte: Akutmittel für alle Arten von Verletzungen, Akutmittel für offene Verletzungen, Akutmittel für begleitende Nervenverletzungen (Apotheker fragen).

Freizeitsport trotz Handicap

Quasi anders herum ist die Situation für viele Menschen mit Arthrose. Sie würden sehr gern Herz-/Kreislauf-fördernden Sport wie Radfahren machen. Doch die Schmerzen in den Gelenken verhindern oft schon den Aufstieg auf das Rad. Hier können homöopathische Arzneimittel helfen, Schmerzen zu lindern und damit das Radfahren möglich zu machen. Das hat einen doppelt positiven Effekt. Denn die sanfte Belastung der Gelenke beim Radfahren führt wiederum dazu, dass mehr Gelenkschmiere (Synovia) gebildet wird. Damit wird durch das Radfahren auch die Arthrose günstig beeinflusst. Wichtig ist die Kontinuität.

 

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