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Was hilft bei Insektenstichen?

April 10, 2018

Sommerzeit heißt leider oft auch: Insektenstich-Zeit. Egal, ob sich dabei eine Wespe zur Wehr setzt oder uns eine Mücke in der Nacht attackiert, die Folgen sind unangenehm. Zum Teil sind die Stiche schmerzhaft, zudem kommt es an der Einstichstelle häufig zu Schwellungen, Rötungen und Juckreiz. Ganz vermeiden lassen sich Insektenstiche nicht immer. Doch wenn Sie geeignete Heilmittel zur Hand haben, können Sie die Folgen gut behandeln.

 

Stechende Insekten: Ruhe bewahren

Ob beim Wandern in der Natur oder daheim auf dem Balkon und im Garten: Kaum genießen wir im Sommer gegrillte Speisen und süße Getränke, bekommen wir ungebetenen Besuch von fliegenden Insekten. Nicht selten ziehen Abwehrmanöver einen schmerzhaften Stich nach sich. Die beste Taktik beim Anflug von Wespen, Bienen, Hummeln und Hornissen heißt daher: bleiben Sie ruhig und vermeiden Sie hektische Bewegungen. Denn die Tiere stechen nur zu, wenn sie sich bedroht fühlen. Mit ihrem Stachel verteidigen sie ihr Leben und das ihres Volkes. Die typischen Insektenstich-Symptome stammen vom Insektengift, das mit dem Stachel in die Einstichstelle tritt. Übrigens: entgegen der allgemeinen Meinung ist ein Hornissenstich nicht gefährlicher als ein Wespen- oder Bienenstich, aber oft schmerzhafter. Auf den Stich folgt eine Rötung und Schwellung, die meist nach einigen Tagen zurückgeht. Falls Sie allergisch auf das Gift spezieller Insekten reagieren, sollten Sie ein Notfallset zur Hand haben. In der Regel enthält dieses Adrenalin, Kortison und Antihistaminika. Ein Fall für den Arzt!

Saugende und beißende Insekten: Das kann helfen

Ziemlich unberechenbar sind die Angriffe von Bremsen und Mücken. Auf der Suche nach frischem Blut für ihre Nachkommen und sich selbst nähern sie sich nahezu geräuschlos an und saugen sich teilweise minutenlang fest. Bei beiden “Blutsaugern” sind es vor allem die Weibchen, die den Menschen heimsuchen. Während Bremsen ihren Rüssel schmerzhaft in die Haut rammen, bedienen sich Stechmücken zunächst meist unbemerkt am schlafenden Menschen. Bei Bremsen und Stechmücken ist es nicht, wie oft vermutet, das “süße Blut”, sondern der Schweißgeruch, der sie anlockt. Wer abends vor dem Schlafengehen noch einmal duscht, beseitigt damit das Lockmittel für die Mücken. Außerdem sollten Sie in den Abendstunden auf der Terrasse oder dem Balkon besser langärmelige und helle Kleidung tragen. Dunkle Farben und nackte Haut locken die Mücken an. Darüber hinaus können Sie Duftlampen, Duftkerzen oder Räucherstäbchen aufstellen, um die Insektenplage fernzuhalten: Stechmücken mögen keine ätherischen Öle.

Natürliche Abhilfe bei Insektenstichen

Doch was tun, wenn Sie oder Ihr Kind doch gestochen wurden? Auch wenn der Drang übermächtig ist: versuchen Sie nicht zu kratzen, denn dadurch könnten Keime in die Haut eindringen und Entzündungen hervorrufen. Hilfreich ist es zunächst, die betroffene Stelle zu kühlen. Auch die Homöopathie hält etliche Mittel gegen Insektenstiche bereit. Apotheker fragen.

 

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